Dunkel im Tunnel…

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Ich bin im Tunnel gefangen
Jemand hat mich entführt.
Es ist finster
Kein Lichtschimmer
Niemand da außer mir.

Ich denke zurück
Wie lange bin ich jetzt schon hier?
Es könnten Monate sein oder gar ein Jahr
Wo bin ich hier?

Am liebsten würde ich schreien:
Ich will wieder heim!
Das Ziel ist so fern
Und doch ist es da.
Doch ich sehe weder Ende
Noch Hoffnung
Noch Kraft oder Mut.
Kann ich das schaffen
Auch wenn’s weh tut?

Hier zu bleiben macht keinen Sinn
Kostet nur Zeit.
WAS IST ES ALSO
WARUM DU IMMERNOCH HIER BLEIBST?

Ich wage einen Schritt nach vorn
Auch wenn es dunkel ist.
Ich taste mich langsam voran
Es passiert nichts.

Doch plötzlich ein Stein
Und ich rutsche aus.
GIB JETZT BLOß NICHT AUF!
DU KANNST NICHT HIER LIEGEN BLEIBEN
DU MUSST WEITER GEHEN!
Doch die Überzeugung fehlt.
Und ich höre langsam auf zu leben…

DOCH DA
SCHAU HIN
IST DAS WAHR?
Ich drehe mich langsam um:
Licht flackert in der Ferne
Ein Traum?

Ich beginne zu rennen
Nichts hält mich mehr hier.
Da vorn es wird heller
Und ich werde immer schneller
Und schneller.

Ich bin gleich da
Das kann ich spürn’.
Doch da überseh’ ich den Schacht.
Es kracht.

Und wieder ist es Nacht…

Ich hab’s getan…

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Ich hab’s getan…

Ich hab’s wirklich getan!

Geplant hatte ich es schon lange.

Aber ich hab’s nie in die Tat umgesetzt.

Bis heute.

An dieser Stelle einmal <3 -lich Willkommen an alle User, die sich eventuell auf meiner Seite verirrt haben sollten und das hier gerade lesen! :) Eeeeendlich hab ich mir nen Blog eingerichtet. Ich weiß ja nicht, ob das Zeugs das ich so schreibe überhaupt jemanden interessiert. Aber das ist eigentlich zweitrangig. Fakt ist: Mein Kopf ist viel zu voll, weil ich immer viel zu viel nachdenke. Und da Reden noch nie so meine Stärke war… Ich muss das was da in mir drin ist jetzt einfach mal in die Welt raushauen! Wenn’s jemanden interessiert, freue ich mich natürlich. Wenn nicht, auch keine Katastrophe, ich kann damit leben. ;)

Was ihr in meinem Blog erwarten könnt:

Ich möchte meinen Blog hauptsächlich dazu nutzen, über alltägliche Erlebnisse, Freunde, Liebe, Hoffnung, Freude, Trauer, Peinlichkeiten, verrückte Storys, oder einfach nur Gefühlschaos zu berichten. Wahrscheinlich wird von allem etwas dabei sein… UND ich werde ehrlicher sein, als ich es je war! Mein reales Leben besteht größtenteils nur noch aus Lügen, und darin, anderen etwas vorzuspielen. Mein Leben ist nicht Friede, Freude, Eierkuchen wie vielleicht so viele es denken. Damit ihr das aber alles versteht, werde ich hier wohl erst mal einige Erlebnisse und Gedanken aus meiner Vergangenheit posten müssen, die ich zuvor teilweise auch irgendwann mal aufgeschrieben hab…

Das war’s auch schon, für den Moment. Wird langsam Zeit für’s Bettchen um halb acht Uhr morgens :D . Macht’s gut, haltet die Ohren steif!

Liebe Grüße, Gedankenschmiedin

Immer tiefer…

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…falle ich… Weiß gar nicht wo anfangen… Das letzte halbe Jahr ist wieder so viel passiert. Und doch ist irgendwie alles beim Alten. Ich kotz immer noch. Ich verletze mich immer noch. Alles mal mehr, mal weniger. Und niemand weiß davon…

Bin ständig krank! November bis Januar war das echt richtig schlimm. Total oft auch mit Fieber, was ich ja eigentlich davor jahrelang keins mehr  gehabt hatte. Ich war in der Zeit wirklich jedes zweite Wochenende krank. Und unter der Woche auch. Hab glaube ich im November, Dezember, Januar und Februar Antibiotika gebraucht. War aber bei unterschiedlichen Ärzten, weil mein Hausarzt Urlaub hatte, so ist das den denen gar nicht soo groß aufgefallen. Glück gehabt ;) .

Fast immer das gleiche: Halsschmerzen, Schnupfen, starker Husten, Fieber,  Nasennebenhöhlenentzündung, Bindehautentzündung. Momentan ist es auch wieder der Fall. Wie gesagt an Wochenenden bin ich oft krank. März-April war das besser. Da hab ich auch nicht so oft gekotzt. Da war das auch mit dem Haarausfall besser. Und dann fing’s wie immer wieder von vorne an.
Weihnachtszeit fand ich richtig schlimm. Hab das halt wieder voll gespürt, wie kaputt meine Familie ist. Ständig nur Stress, und Ärger. Während andere Familien zusammen schön Weihnachten verbracht haben… Hab das kaum ertragen.
War an Weihnachten krank. War an Silvester krank, und in meinem ganzen Urlaub.
Aber eigentlich war mir das ganz Recht. So musste ich nicht bei meiner Verwandtschaft aufkreuzen, zusammen mit meiner “heilen” Familie…

Ich bin fast nur noch schwach. Und müde.Februar dann auch noch Norovirus gehabt. Da hab ich mich wirklich schrecklich gefühlt! Kotzen zu müssen, ohne es diesmal zu wollen! Okay, ich fands natürlich toll, dass ich dadurch wieder an Gewicht verloren hab. Bin endlich wieder bei 40 kg gewesen. Hab ich mich natürlich drüber gefreut, auch wenn es nach mir ruhig weniger sein könnte. Ich war nach dem Virus dann aber soowas von geschwächt. Ich konnt mich kaum auf den Beinen halten. Wenn man so oft krank ist, geht so viel Lebensqualität verloren…
Spezielle Tabletten die ich zwei Monate nehmen musste, um mein Immunsystem zu stärken, haben mir irgendwie auch gaar nix gebracht. Mein Arzt hatte mir die
verschrieben, weil ich so oft krank bin. Und von Ernährung bin ich jetzt auch
voll eingeschränkt. Sobald ich Fruchtsäfte trinke, Obst esse, oder andere
sauren oder scharfen Sachen, hab ich Probleme mit Mund und Hals. Vor allem
bei Äpfeln, noch schlimmer Apfelsaft. Mein Hals brennt wie verrückt!!! Und nicht selten, bin ich dann am nächsten Tag total heiser.
Und mein Zahnfleisch, Zähne und alles leidet auch darunter.

Arbeit in der Kita ist ein täglicher Kraftakt. Ich dachte, das gibt sich mit der Zeit, aber Pustekuchen. Ich bin halt morgens schon so depri drauf, dass ich nicht weiß, wie ich den Tag überstehen soll. Gedanklich sag ich nur noch “ich will nicht mehr, ich will nicht mehr, ich will nicht mehr, ich will nicht mehr…” vor mich her…

Und wenn’s mir ausnahmsweise mal gut geht (das ist soooowas von selten. Aber
wenn dann eigentlich nur dann manchmal, wenn nach vielen Regentagen die Sonne
mal wieder scheint! Ansonsten bringen nicht mal viele sonnige Tage Licht in
mein Leben…^^), dann merk ich das sowas von, das ich meine gute Laune auch
an die Kinder weitergeben kann! Und dann macht mir die Arbeit sowas von Spaß, trotz der Anstrengung! :) Aber wie gesagt, das ist sowas von selten… Vllt alle 6 Wochen oder so einmal…

Verbring ziemlich viel Zeit im Bett. Wenn ich unter der Woche abends (meistens) gegen halb sechs heim komm, meistens erst mal Fressanfall, und Auskotzen. Evtl. wiederholt sich das dann mehrmals. Dann leg ich mich ins Bett, schlaf ca.
ne Stunde. Bleib dann weitere Stunden liegen, bis ich mich irgendwann dazu
zwinge, das Licht auszumachen, und zu schlafen. Etwa vier Stunden schlaf’ ich dann nachts insgesamt. Ich schlaf spät ein, und wach die ganze Zeit auf.
Am Wochenende mach ich vllt jede 6. Woche oder so mit ner Freundin mal was. Fast die einzige, mit der ich mich wirklich ab und zu noch treffe. Ansonsten immer das gleiche: Ich lieg wirklich von Freitagabend bis Montagmorgen im Bett… In den Ferien auch die ganze Zeit.

Panikattacken sind mittlerweile auch mal wieder stärker geworden. Sobald ich mich mit irgendwelchen Leuten treffe, wird mir schon bei der Hinfahrt schrecklich übel. Bin ich erst mal dort, bin ich wie erstarrt. Übelkeit, das Gefühl demnächst umzukippen, oder mich übergeben zu müssen. Ich bekomm dann fast nichts mehr mit, will nur noch weg. Deshalb mach ich ja auch nur noch kaum was mit jemandem… Und jeden Morgen auf dem Weg zur Kita wird mir auch total übel… Mittlerweile fängt sogar mein Bauch an Geräusche von sich zu geben, wenn ich Angst hab. So, dass es jeder hört! Anfangs dachte ich, es käme vom Hunger oder so.
Aber das ist es nicht…

Im Januar hab ich seit langem dann mal wieder was mit ner Freundin und deren Schwester gemacht. Die wollten unbedingt was Trinken gehn. Schon bei dem Gedanken daran war mir schlecht. Okay, hab ich gedacht. Ich werd das schon irgendwie packen… Doch dann wurden aus den zwei Freundinnen acht Leute. Die wollten unbedingt noch n paar Bekannte einladen. Gut, ich kannte die Leute (bis auf einen). Sind alle In Ordnung. Aber trotzdem. Noch mehr Leute…Tja, und dann sind wir doch woanders was Essen gegangen, weil’s dort keine Plätze mehr gab, und niemand reserviert hatte… Schon bei dem Gedanken daran… Nee, geht gar nicht! Ich kann einfach nicht mehr in der Öffentlichkeit essen! Bzw. wenn dann, so kalorienarm wie nur möglich. Auch wenn ich daheim hauptsächlich nur noch ungesundes Zeugs ess. Tja, und so hab ich dann n “kleines Wasser und nen kleinen Beilagensalat” bestellt, ich dummes Huhn. Freundin gleich wieder: “Mal wieder gesund! :D ” Kaum war die Kellnerin weg, schaut mich ein Kumpel von mir an(saß zum Glück am anderen Ende des Tisches), und sagt so, dass es mal wieder alle hören konnten: “Ich will ja nix sagen, aaaaber…” Und ich wusste gedanklich schon, was gleich kommen würde. Und dann meinte er irgendwas so nach dem Motto wenn ich das ess, dann kann ja nix aus mir werden… Der hat ja vor n paar Monaten schon mal gemeint, dass er mich noch nie was hätte essen sehen… Und dann hat die andere Freundin auch noch angefangen, sie
würde immer zu mir sagen, ich soll mehr essen, usw. -.- Ich nur doof gegrinst, und mal wieder wunderbar alles überspielt. Der Abend war sonst eigentlich cool. Aber erst, als ich fertig gegessen hatte. Hab während dem Essen so übelst gezittert! Nasse Hände. Und wusste nicht, wie ich den Salat auf die Gabel bringen soll. Und natürlich war ich eine der ersten zwei, die ihr Essen schon vor allen anderen hatte. Und dann vor allen anderen zu essen… Für mich gibts grade kaum was schlimmeres. Hab mich erst wohl gefühlt, als ich fertig war mit essen, und den anderen zuschaun könnt. Bzw.
als alle fertig waren, und die anderen so witzig waren, dass ich mitlachen
musste. Hab schon lange nimmer so gelacht. Und mich so gefühlt.

Und dann hat kürzlich n Bekannter von mir zu zwei Freundinnen, und einigen anderen Leuten gemeint, dass ich ja angeblich momentan mit Umarmungen bei Begrüßungen, irgendwie mit mir selbst nicht klar kommen würde. Meine zwei Freundinnen haben mir das erzählt…Ich war irgendwie baff. Hätte nicht gedacht, dass das jemandem auffällt. Hab eigentlich versucht, mich normal zu verhalten… Aber stimmt schon. Hatte einige Male solche Phasen, in denen ich mit Berührungen voll die Probleme hatte. Hab aber mal gelesen, dass das typisch für Bulimie is… Aber ich frag mich JEDEN TAG, warum niemand meine Probleme sieht. Warum mich niemand darauf anspricht… -.-

Kreativ wie ich teilweise sein kann, hab ich mittlerweile ne neue Strategie entwickelt, wie ich das mit dem Kotzen zu Hause anstell, weil ich immer so Angst hab, dass meine Familie etwas bemerkt. Naja, ich werde hier nicht näher darauf eingehen. Will hier keine Tipps zu diesem Thema verbreiten…

In der Kita gab’s dann auch mal noch so ne “tolle” Situation. Ne Erzieherin aus meiner Gruppe, hat ihren Geburtstag in der Pause gefeiert. Sie hatte Sachen vom Bäcker dabei. Die lästern alle ziemlich gerne und oft über alles und jeden. So blieb auch die neue Praktikantin (für 2 Wochen) nicht verschont. Die war wirklich übelst dürr! Also da hast du voll gesehn, dass die magersüchtig war. Und so kamen die auf das Thema. Haben voll über die abgelästert, und sich abgesprochen, ihr bewusst Essen anzubieten, um zu sehn, ob sie was isst. Die tat mir wirklich Leid, so wie die alle über das Mädchen geredet haben! Und das erwachsene Frauen zwischen 26 und 46 Jahren…
Um ja nicht aufzufalln hab ich mir dann auch schnell was zu Essen geschnappt. Und während die sich über Essstörungen und Selbstverletzungen unterhalten haben, stand ich ruhig daneben, hab gefuttert, und mir nichts anmerken lassen. Irgendwann warn sie dann beim Thema Selbstverletzungen. Da hatten sie anscheinend auch mal ne Praktikantin da, die das gemacht hat. Und sie könnten sich niemals vorstelln, sich freiwillig zu übergeben. Und oftmals würden Mädchen mit solchen Problemen in dem Bereich arbeiten…
Ich dachte nur so: Jaa, der lebendige Beweis steht grade neben euch!
Aber ist wie immer natürlich niemandem aufgefalln… Trotzdem, war irgendwie heftig. Vor allem wie sie mit der Praktikantin umgegangen sind. Da hab ich mal wieder gemerkt, dass die Probleme solcher Leute einfach viel zu selten ernst genommen werden… Ein Grund, alles für mich zu behalten. Klar, es werden nicht alle Menschen so ticken. Aber manche tun es. Auch solche, von denen man es nicht erwartet hätte…


Hatte in letzter Zeit immer dann, wenn es mir besonders schlecht ging, ziemlich krasse, und vor allem so richtig real-scheinende (was ich vorher so nicht hatte) Träume: Ich stand irgendjemandem gegenüber. Und derjenige gab mir dann ne Nudel, die an nem Faden angebunden war. Und meinte so, dass ich die doch so schlucken könnte, das wäre doch viel einfacher. Dann müsste ich sie nachher nicht auskotzen, sondern nur am Faden ziehen! Ey, schrecklich! Wie komm ich nur auf sowas??? Ich bin doch krank…
Oft träume ich davon, wie ich mich versuch umzubringen. Aber im entscheidenden Augenblick ist irgendjemand da, der mich davon abhält. Oder ich wach auf. Oder ich träume, wie ich nach nem Selbstmordversuch im Krankenhaus aufwach.
Und neulich hab ich geträumt, wie meine Schwester zu nem Monster wurde, und mit ner Stehlampe auf mich losgestürmt ist…
Solche Sachen…

Meine größte Sorge ist grade aber mal wieder meine Zukunft. Meine Eltern hacken ständig auf mir herum, ich muss mich jetzt bewerben. Meine Freunde, Bekannte, ständig nerven sie mich mit: Weißt du denn jetzt endlich, was du nach deinem FSJ machst? Hast du jetzt eigentlich mal mit Führerschein angefangen? Hast du denn jetzt einen Ausbildungsplatz?… :(

Das kleine Mädchen und die große weite Welt da draußen…

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Ich bin nicht mehr glücklich. Es gibt nichts mehr was mich freut.
Selbst die Zeit mit den Kindern in der Kita fällt mir gerade extrem schwer. Klar, ich mag sie. Aber irgendwie ist mir alles zu viel. An vielen Tagen bin ich einfach total fertig und müde. Schon bevor ich überhaupt mit Arbeiten anfange. Dann will die Zeit oftmals einfach nicht vergehen. Ich schau alle zwei Minuten auf die Uhr. Ich hab jeden Tag das Gefühl, dass ich den Tag nicht überstehen werde. Und das macht mich echt fertig… Als ich wieder gesund in die Kita kam, war die erste Frage einer der Erzieherinnen, ob ich abgenommen hätte… Das kann der doch egal sein…

Oftmals hab ich voll Angst davor, dass man mir ansieht was ich gerade denke. In der Schule hatte ich das letztes Schuljahr auch. Ich hatte im Kunstunterricht Angst, dass die anderen meine Gedanken in meinen Bildern erkennen. Irgendwann war ich unfähig zu zeichnen/zu malen…
Hab neulich zweimal in der Kita von Erzieherinnen gesagt bekommen, ich soll „mal fröhlicher gucken!”… Sieht man mir meine finsteren Gedanken denn wirklich so an? Warum fragt mich dann niemand, was mit mir los ist?
Momentan denk ich einfach oft an Tod und Sterben… Meine Mutter hat
mir gestern von nem Bekannten von uns erzählt, der sich umgebracht hat. Und
sie meinte dann natürlich, dass sie das ja niemals von dem gedacht hätte, und
blabla. Hmm. Wahrscheinlich würde man bei mir auch so denken…
Und neulich als Robert Enke sich umgebracht hat. War da kurz danach bei der Geburtstagsfeier ner Freundin. Zum Glück wars nur ne kleine Anzahl an Gästen. Irgendwann kamen die auf das Thema Robert Enke. Und Selbstmord im Allgemeinen. Die haben sich dann noch  drüber aufgeregt,
wie Leute sich vorn Zug werfen können. Die armen Zugfahrer stehen dann doch
unter Schock und so weiter… Ich glaub einfach nicht, dass man in
solchen Situationen noch groß an andere denkt, oder dass man sich den
Konsequenzen tatsächlich bewusst ist…

Musste neulich zu nem 2-tägigem Seminar von meinem FSJ aus. Mit Übernachtung. Hatte schon Wochen davor Panik… Die vielen Leute. Das Essen. Meine Narben…
Ich hab dann dort weniger gegessen, als ich es normalerweise mache. Aber kleines bisschen eben um nicht sofort aufzufallen. Wenn andere dabei sind kann ich erst recht nicht normal essen… Das fühlt sich so bescheuert an, zu essen, wenn so viel Leute um einen rum sind. Ich hasse es! Hab dauernd nur daran gedacht, dass die anderen mir jetzt zuschauen. Dass sie mich beobachten. Am zweiten Tag wieder so nen Kommentar von einer, ob ich zu wenig essen würde, weil ich so dünn wäre.
Mit meinem Zimmer hatte ich auch voll Glück. war ein Sechserzimmer. Aber ich hatte mein Bett so, dass zwischen dem und den anderen n Schrank war. Konnte mich also ohne Probleme umziehen. Okay, ich hatte trotzdem n Langarmshirt schon vorher unter meinen Pulli gezogen. Für die Nacht… Zur Sicherheit, damit auch ja niemand meine Narben sieht.

Führerschein hab ich jetzt erst einmal wieder weiter hinten angestellt. Auch wenn alle immer fragen, wann ich ihn mach, warum ich ihn noch nicht mach. Man Leute, ich hab jeden Tag Panik, ich hatte in der Schule zuletzt so schreckliche Panikzustände. Ich kann da jetzt nicht hin… Mach mir grade eher Sorgen wegen Ausbildung. ich weiß einfach nicht so Recht was nach dem FSJ machen. Ich find das so schwierig, das selbst zu entscheiden, ohne, dass mir jemand dabei hilft… Ich weiß einfach nicht, was das Richtige für mich sein könnte. Ich hatte mir ja einerseits überlegt gaaaaaanz vielleicht mal Erzieherin zu werden. Aber dadurch, dass ich grade die letzten Tage wieder so negativ während meiner Arbeit eingestimmt war, weiß ich einfach nicht, ob das das Richtige für mich ist. Und das Doofe ist, ich weiß nicht einmal, ob das ganze von meiner aktuellen Stimmung und Situation kommt, oder ob der Job einfach auf die Dauer nichts für mich wäre! :( Ansonsten könnte ich mir eigentlich nur noch was im Bereich Medien vorstellen. Aber ich weiß nicht, ob mir das liegt. Außerdem ist mein Zeugnis jetzt auch nicht gerade der Burner…
Eigentlich sollte ich mich mal bewerben… :( Aber ich weiß nicht wie, wo, wann, was… Es fühlt sich alles so falsch an. Irgendwie würde ich auch gerne von Zuhause weg. Aber ich weiß nicht, ob ich kleines Mädchen selbstständig genug bin für die große weite Welt da draußen! ;) Ich fühl mich noch wie ein kleines Kind!^^ Und Führerschein sollte ich dann eigentlich auch fast haben. Außerdem würde ich das bestimmt nur ausnutzen allein zu wohnen, noch mehr fressen, noch mehr kotzen, usw….
Man, irgendwie macht mich das verrückt, wenn ich nicht weiß, was nach meinem FSJ kommen soll. Und meine Eltern machen mir langsam auch ständig Druck, von wegen ich soll mich um ne Ausbildung kümmern… -.-

Krank, Arztbesuch und Haarausfall

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Tja, wirklich gesund war ich neulich wohl doch nicht. Bin gleich wieder krank geworden. Hab jetzt beinahe drei Wochen im Bett verbracht. Mir kam das nicht einmal lange vor. Könnte gut noch ein paar Tage so verbringen. Im Bett rumliegen und so…
Das blöde war, dass meine Mutter drauf bestanden hat, mir nochmals nen Arzttermin zu machen. Hatte mir nicht viel dabei gedacht.
Antibiotikum hatte eben nicht richtig gewirkt. Dachte, ich bekomme da vielleicht noch n anderes oder so… Aber nee, am Freitagabend hat meine Mutter dann ganz beiläufig erwähnt, dass mir am Montagmorgen dann wohl Blut abgenommen werden soll. *Schock*. Danach gings mir einfach nur grauenvoll. Meine Angst wegen den Narben war einfach so groß. So hab ich das ganze Wochenende dann in Angst und Panik verbracht, konnte kaum essen, kaum geschlafen. Und es hat mal wieder dazu geführt, dass Suizidgedanken in mir hochkamen. Ich war einfach nur verzweifelt…Hab versucht mich damit abzufinden – schließlich bin ich 18 und meine Eltern würden deshalb auch
nicht so schnell was von den Narben und so erfahren… Ich wollte einfach nur den Arzttermin hinter mich bringen. Die Panik an dem Montagmorgen beim Arzt war dann  natürlich noch größer als normalerweise. Kontaktlinsen konnte ich dank  Bindehautentzündung auch nicht rein tun, was für mich nochmals ne Katastrophe bedeutet. Minderwertigkeitskomplexe lassen grüßen…
Hatte mir vor dem Arzttermin dann extra viel Schminke auf den Arm geklatscht um es wenigstens ein kleines bisschen abzudecken. So konnte man farblich nicht wirklich viel von den Narben erkennen. Aber dadurch, dass die so uneben sind, hat man sie natürlich trotzdem noch voll gesehn.
Tja, und dann beim Arzt. Natürlich wollte der beide Arme sehn, um zu schaun, welche Vene besser ist. Entweder er war so auf den oberen Teil meines Armes konzentriert, und hat nichts bemerkt, oder er hats gesehn und wollte dazu nichts sagen. Er hat auch nicht komisch geguckt oder so. Egal, ich jedenfalls war soooooo froh, dass er dann den rechten Arm genommen hat. Und vor allem aber, dass er nichts dazu gesagt hat! Ich war so happy, dass ich den Morgen überstanden hatte! =) Danach hatte ich dann voll Angst, dass man das mit meinem Essverhalten an den Blutwerten sehen würde… Ich wieder Panik geschoben. Und zwei Tage später kam dann natürlich raus, dass meine Blutwerte okay sind. Wieder umsonst zwei Tage schreckliche Angst gehabt. Aber krank war ich eben trotzdem. Kommt bestimmt durch mein Essverhalten, dass mein Immunsystem geschwächt ist. Hab wirklich seit Monaten seehr oft Halsschmerzen und so… Und zur Zeit bin ich immer sehr schwach und müde. Selbst wenn ich nur im Bett lieg. Vergangene Woche hatte ich schon voll die Mühe, wenn ich nur meine Arme nach oben gehalten habe. Vor allem hatte ich da noch Tropfen gegen Reizhusten, die mich noch zusätzlich müde und schwach gemacht haben. Dadurch dass ich solche Halsschmerzen hatte, hab ich mich dann letztendlich dazu gezwungen, mich mal eine Woche lang nicht zu übergeben. Natürlich hab ich dann noch weniger gegessen… Und das Problem ist, dass mein Körper grade voll empfindlich aufs Essen reagiert. Neulich in der Kita hatte ich voll die Bauchkrämpfe. Ich konnte kaum noch stehen. Zum Glück war ich da gerade alleine in der Küche…
Vor allem aber dieses Wochenende: Nach dem Essen hat mein Körper total verrückt gespielt. Aber das schlimmste sind meine Haare. Die fallen einfach ständig aus. Mein Fußboden ist ständig voll davon. Meine Kleidung. Die sind einfach überall. Früher hatte ich was gegen meine vollen Haare. Aber jetzt… Für eine Frau ist Haarausfall glaube ich wirklich etwas sehr schlimmes… Ich will wieder meine alten Haare zurück! :(

Diesmal keine Ausrede nötig: krank

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Auf der einen Seite, würde ich gerne ne Ausbildung beginnen und endlich arbeiten. Auf der anderen Seite weiß ich momentan einfach nicht, wie das bei mir gesundheitlich weitergehen soll. Ich hab das Gefühl, dass alles immer schlimmer wird, und ich es nicht aufhalten kann. Und immer wenn ich denke, ich kann nicht mehr weiter fallen, gehts doch nochmal ne Stufe weiter runter. Was wenn alles noch viel schlimmer wird? Ich weiß nicht, ob das jemals aufhört…

Am Wochenende hatte ne (gute, bzw. bessere) Freundin von mir Geburtstag. Sie hat von Samstag auf Sonntag ne Party gegeben. Ich war natürlich wieder mal die ganze letzte Woche damit beschäftigt zu überlegen, ob ich nun hingeh, oder nicht. Hab mir schon Ausreden gesucht, die ich mal wieder eventuell einsetzen könnte. Weil…
1. Ich hätte mich mal wieder als Außenseiterin gefühlt, auch weil ich kein Alkohol trinke, bzw. ich hätte vermutlich wegen den anderen versucht, zumindest n paar Schlücke runterzuspülen.
2. Hätte ich mal wieder das Poblem mit dem Essen, und der Gemeinschaft mit anderen.
3. Kam da mal wieder so ein Kerl, bei dem ich manchmal das Gefühl habe, dass er mich irgendwie total durchschaut. Das war schon mal z.B. letztes Silvester, als ich nichts mehr zu Essen wollte und gemeint hab, dass ich satt bin, er so: “Glaub ich aber nicht!” Totenstille war da. Peinlicher geht’s nicht… Alle habens mitbekommen. Und sein Blick hat Bände gesprochen… War aber nicht die einzige Situation…

Naja, die Ausreden haben sich erledigt. Am Freitagabend wurde ich krank und lag mit Grippe (+Fieber, usw.) im Bett. War acht Tage lang krank geschrieben. Aber irgendwie macht mich das auch immer verrückt! Nur im Bett liegen, und nichts tun… Dann denk ich weider viel zu viel nach, und bin depri… Und hab wieder Probleme mit dem Essen, weil meine Mutter öfter um mich rum habe, und die mich ständig vollstopfen will! Und wenn das passiert, dass ich auf Wunsch von anderen esse, ist es fast wieder vorprogrammiert, dass ich das dann wieder erbreche… :(
Mein Vater meinte gestern, ich wäre zu dürr, meine Mutter heute: “ich glaube,
du hast schon wieder abgenommen”. Als würden sie mir jede 100g ansehen,
die ich abnehme. So kommt mir das grade vor. Plötzlich fällt ihnen das auf. Ich will aber gar nicht, dass ihnen das auffällt!… Naja. Bin momentan schon sehr schwach. Und überall liegen wieder Haare, ich krieg bald die Krise!
Jetzt war ich für insgesamt acht Tage krank geschrieben und morgen gehts wieder zum Arbeiten. Hab seit einigen Stunden deshalb auch wieder so eine Panik in mir, dass ich es fast nicht aushalte. Ich werde diese Panik einfach nicht los, obwohl ich mich auf die Kinder in der Kita freue, und doch eigentlich genau weiß, dass morgen nichts schlimmes auf mich zukommt, sondern dass ich einfach nur wieder arbeiten gehen werde. Aber irgendwie schein ich mal wieder Angst zu haben, einfach rauszugehen, und unter Menschen zu sein, nachdem ich jetzt eineinhalb Wochen fast nur im Bett verbracht hab…

Die letzten traurigen Monate…

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So, lange nicht’s Neues mehr von mir gehört, ich weiß, ich weiß. Ich hab das die letzten Monaten einfach nicht auf die Reihe bekommen etwas aufzuschreiben. Ich kann mich nimmer konzentrieren. Wenn ich schreibe, brauch ich ewig dafür. Bücher kann ich nimmer lesen, nach ein paar Sätzen weiß ich nimmer um was es überhaupt ging. Filme schauen das gleiche…
Viel passiert in den letzten Monaten. Ich werde euch mal die wichtigsten Dinge erzählen…

Vor ein paar Monaten, hatte ich für zwei volle Tage übelste Bauchkrämpfe und mir war übel, nachdem ich mich mal wieder übergeben hatte. Ich dachte wirklich, das wäre mein Ende!! Ich hatte noch nie so schreckliche Schmerzen! Und den Gedanken mir Hilfe zu holen, hab ich ganz schnell wieder aus meinem Kopf verbannt. Die Angst, jemand könnte meine Narben oder das mit dem Erbrechen bemerken, war zu groß… Ich hab Schmerztabletten genommen. Geholfen haben die nicht viel. Aber ich wurde immerhin etwas müde davon. So hab ich an den zwei Tagen versucht, so viel wie möglich zu schlafen, damit ich von den Schmerzen weniger mitbekomme. Danach waren die Schmerzen dann zum Glück weg. Ich hatte wirklich nicht mehr damit
gerechnet! Aber ich bin so froh!

Ich wundere mich schon manchmal, warum niemandem auffällt, dass etwas mit mir vielleicht nicht ganz stimmt. Okay, ich bin zweimal meinen Eltern direkt in die Arme gelaufen, nachdem ich mal wieder erbrochen hatte. Das eine Mal hat man nur kaum was in meinem Gesicht gesehen – hab behauptet, ich wäre erkältet. Und das andere Mal hatte ich angeblich Heuschnupfen. Die haben mir das voll abgekauft. Hab mir mittlerweile angewöhnt, nachts (ca. zw. 1.00 Uhr und 2.30 Uhr) erst viel zu essen, und das Essen dann wieder zu erbrechen. Hab dann schon immer Angst, dass es jemand bemerken könnte. Aber da das ganze mittlerweile einigermaßen geräuschlos funktioniert, und ich immer irgend n WC-Reinigungsmittel reinmach, und Fenster kippe, scheint es noch niemand mitbekommen zu haben…
Im Mai und Juni war’s besonders schlimm. Da hab ich glaube ich wirklich fast jeden Tag mindestens einmal erbrochen… Und ich lag nur noch im Bett. Aber meine Eltern haben die meiste Zeit gearbeitet.
Mittlerweile tun mir die Zähne weh, und die Haare fallen leicht aus… :(
Meine Mutter hat nur einmal gemeint, dass ich so dünn wäre. Und
selbst meinem Vater ist das auch aufgefallen. Das war glaube ich in den
Pfingstferien. Da war ich mit meinem Gewicht etwas weiter unten. Und meine
Mutter meinte einmal scherzeshalber, als sie mich mal wieder mit’m Laptop im
Bett gesehen hat: Nicht dass du mal noch so krank wirst, wie ich es einmal
war! ;) (Also ihre Depression meinte sie damit).
Naja… Irgendwie peilen die doch gar nichts… Aber ich versuchs ja auch so gut es geht, zu verheimlichen…

Freunde habe ich mittlerweile auch nur noch sehr wenige. Grade in den letzten Monaten und Wochen ist mir richtig bewusst gerworden, dass einige meiner Freunde, wohl eher nur “Freunde” sind…
Ich hab Ende Juni die 11. Klasse abgebrochen. Ich konnte
einfach nicht mehr. Ich war völlig am Ende. Vor allem in den Pfingstferien war ich so übelst depri drauf, hatte Suizidgedanken… Ich hab einfach keinen Sinn mehr gesehen…
Und in der Schule gabs dann nur noch schlechte Noten. Ich hab so viel gelernt und gemacht und getan. Wahrscheinlich konnt ich mich bei den Arbeiten einfach nicht konzentieren… Ich saß im Unterricht und hab überlegt, was ich mir abends wenn ich wieder daheim bin, alles reinstopfen werde. Ich hab nur noch an’s Essen und an’s Nichtessen gedacht. Meine Kleidung hat ständig Blutflecke im Unterricht bekommen, weil irgendein Verband oder Pflaster verrutscht oder war. Ich saß im Unterricht nur noch voller Panik drin! Ich dachte dauernd, dass ich dort sofort raus muss! Es war schrecklich…
Lehrer wollten dann plötzlich Mitte Juni mit mir reden. Die meinten aber auch nur, dass Gymnasium ja nicht immer sein muss, und das es mir so momentan nicht gut geht würde man ja sehen! (???) Das meiste waren nur irgendwelche leeren Worte, von wegen die Schule unterstützt dich egal, ob du Schule weitermachen willst, oder nicht!  Blabla… Letztendlich haben die mir dann aber doch dazu geraten
abzubrechen… Aber dass hinter den schlechten Noten vielleicht noch ganz
andere Probleme stecken, daran haben irgendwie weder Lehrer, noch Eltern,
noch Freunde gedacht… Worüber ich aber froh bin…
Und Ende Juni gings dann einfach nicht mehr. Mein Körper wollte nicht mehr. Ich hab nachts nur so zwei Stunden geschlafen, hab zu wenig gegessen, hatte am Tag bis zu fünf Migräneanfälle. Und dann die Mischung aus allem – es ging nicht mehr.
Hab dann abgebrochen, und im Juli noch nen Monat Praktikum gemacht. Das war anstrengend, die haben mich -  da ich es ohne Bezahlung gemacht habe- ziemlich ausgenutzt, es war stressig, aber okay. Und in der Zeit hatte ich plötzlich zwei oder drei Tage ein Gefühl. Und das war GLÜCK! Ich dachte vorher immer, ich wäre manchmal auch glücklich in meinem Leben! Aber da wusste ich erst wieder, wie sich das wirklich anfühlt, glücklich zu sein! Wow, ein tolles Gefühl! :) Leider hielt das nicht lange an. :( Ich hatte nach dem Praktikum noch zwei letzte Schultage. Und da kam alles irgendwie wieder hoch. In der Zeit hat sich für mich auch
nochmal herauskristallisiert, wer aus meiner Klasse ne wirkliche Freundin war/
ist. Und das ist (zumindest aus dieser Klasse) nur eine…
Und dann kaum waren Sommerferien, fing ich wieder an, mir die Seele aus dem Leib zu kot*en. Und das mit dem Verletzen. Ich glaube, ich hab in den Ferien einfach zu viel Zeit, nachzudenken. Und dann werde ich wieder depri, bekomm diesen Druck, und  muss mich entweder verletzen oder das Essen wieder erbrechen…
Seit ein paar Monaten hab ich – vor allem wenn ich mal wieder erbrochen hab – vor
allem nachts, Angstzustände. Ich wach auf, hab Schweiß auf der Stirn, und
such z.B. panisch meinen Teddybären. ich komm mir vor, wie ein kleines Kind!
Seit einigen Wochen kommen jetzt auch noch Panikattacken dazu. Vor allem wenn
ich irgendwo hingeh, wo viele Leute sind, die ich vllt teilweise nicht
kenne. Arztbesuche sind da echt oftmals der Horror! Ich bekomm dann
plötzlich Schweiß auf der Stirn, fange an zu zittern, mir wird so übel, dass ich meine gleich erbrechen zu müssen, hab panische Angst, und möchte nur weg/raus! Ich versuch dann immer, mir klarzumachen, dass mir nichts passieren kann, aber die Panik will einfach nicht verschwinden…
Manchmal hab ich Angst vor mir selbst…
Ich dachte eigentlich, wenn ich Schule abbreche, wird alles besser! Vielleicht hab ich auch damit gerechnet, dass sich meine Probleme in Luft auflösen – keine Ahnung. Aber es ist eben wieder alles beim Alten.Seit letzter Woche mache ich ein FSJ in einer
Kindertagesstätte. Die Kita ist total super! Die Leute nett, die Kinder toll!
Eigentlich sollte ich glücklich sein. Ich dachte, wenn ich das FSJ bei den kleinen Kindern mach, wird vielleicht alles besser… Aber ich bekomm die Traurigkeit einfach nicht ganz aus mir heraus. Letzte Woche war übelst anstrengend. Liegt vielleicht auch daran, das mein Körper noch dazu etwas geschwächt ist von allem… Aber die Arbeit hat mich wenigstens abgelenkt! Und ich war abends zu fertig und zu müde, um zu erbrechen. (Is ja auch ein Vorteil^^)
Aber kaum war jetzt Wochenende, gings mir wieder so mies. Wieder
die Sache mit dem Essen, und ich hing nur depri und heulend im Bett. Tolles
Wochenende! Irgendwie hört das alles wohl nie auf…
Ich hab niemanden mit dem ich über meine Probleme reden kann. Ich trau mich das auch einfach nicht. Ich bin sowieso so schüchtern und zurückhaltend… Aber momentan merke ich schon, wie mich alles immer mehr auffrisst. Irgendwie würde ich mal gerne mit jemandem (aber weder mit meine Eltern noch mit meinen Freunden – hab wahrscheinlich Angst, dass sie enttäuscht sind) reden, aber andererseits trau ich mich nicht, und möchte das eigentlich nicht. Verzwickte Sache…

Im Schulsportport konnte ich die letzten Monate wegen
ner anderen Sache eh nicht mitmachen, und hatte zum Glück ein Attest! :)
Aber war schon übel diesen Sommer. Konnte keine T-Shirts anziehen, und die Hosen
mussten auch immer bis zu den Knien gehen. Das war manchmal echt ne Qual!
Urlaub mit Freunden musste ich auch absagen. Die sind an nen Badesee
gefahren. Kann ich ja schlecht mit, mit meinen Narben! :(
Das gleiche Problem hab ich natürlich, wenn mich jemand fragt, ob ich mit ins Freibad
geh, oder beim Shoppen in die gleiche Umkleidekabine, geht auch nicht! :( Hätte ich bloß nicht damit angefangen. Diese schei* Narben bestimmen mittlerweile über mein ganzes Leben! Wie die mich einschränken. Ich könnte kot*en…

Zerfetztes Herz…

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Zerfetztes Herz…

Mein Herz
Umzäunt von Dornen.
Schaut es sich nach dir um,
Verursacht es furchtbare Schmerzen.
Blickst du es an,
Muss es sich umdrehn.
Das tut weh.
Sehr.

Deine Stimme:
Mein Herz blutet.
Hässliche Risse beißen in das Fleisch.
Dornen sind fest verankert.
Viele rote Tropfen rinnen,
So sanft und zart,
Den Grund hinab.
Ganz langsam.

Ein Engel,
Das bist du.
Trägst keine Schuld an meinem Leid,
Bleibst in meinem Kopf.
Will dich doch vergessen,
Damit der Schmerz vergeht.
Dies bleibt unmöglich.
Selbst im Traum.

Die Traurigkeit
Beherrscht mein Tun.
Die, die an deiner Seite geht,
Werde ich niemals sein.
Bin viel zu schlecht,
Passe nicht zu dir.
Vermisse dich und
verdiene dich auch nicht.

Stumme Schreie,
Nebel umgibt mich.
Ich weiß nicht wo ich bin,
Weiß nicht was tun.
Denke nur an dich.
Und mein Herz zerfetzt,
Denn ich weiß,
Dass du für immer
Eine Illusion bleibst…

Allein daheim = ab zum Kühlschrank…

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Wo führt das nur alles hin?

Das war so schrecklich. Ich hatte wieder voll den Fressanfall. Meine Sis ist kurzfristig mit ein paar Freunden shoppen gegangen. Und was hab ich gemacht? Genau! Das was ich zur Zeit so gut wie wirklich IMMER mache, sobald alle aus dem Haus sind! Fressen und Kotzen! Heute war das schon hart. Was ich gegessen/gefressen hab? Für mein Verhältnis ne Menge… Ne Pizza, ein Stück Schwarzwälderkirsch-Torte, ein Ei, Schokolade und Eis. Alles innerhalb von 7 oder 8 Minuten einfach mal hinuntergeschlungen!!! Naja. Und dann hab ich hab soviel wieder ausgekotzt wie selten die letzten Monate. Mittlerweile hab ich’secht raus, wie das geht…
Danach hab ich mich wieder so furchtbar gefühlt. Ich hab mich vor mir selbst geschämt. Ich war total traurig… Hab dann erstmal anfangen mit heulen. Am liebsten hätte ich mich daraufhin wieder verletzt. Weil ich s schon wieder getan hab. Dann hab ich zuerst alles zum Klo runtergespült, gelüftet, und meinen Mund mit Wasser ausgespült (Ja keine Zähne putzen, weil man sonst die Säure noch mehr auf den Zähnen verteilt, sonst gehen sie erst recht kaputt, da die Säure den Zahnschmelz angreift!). Danach hab ich mir gleich mit eiskaltem Wasser die Haare gewaschen, und das Wasser noch über Hände und Gesicht laufen lassen. Tat Irgendwie gut, auch wenn’s schmerzhaft war. Meinen Kopf hab ich danach kaum noch gespürt. Aber ich hab’s damit immerhin diesmal geschafft, dafür nicht zur Klinge zu greifen… Nach dem Wasser ging’smir kleines bisschen besser. Hab mich dann auf den Balkon gesetzt. Da wurde es bisschen besser. Ich bin jetzt zwar immer noch voll traurig, aber insgesamt geht’s mir besser.
Draußen hab ich dann trotz Sonne und 22 Grad gezittert. Trotz Fleece- Jacke und zusätzlicher Decke! Mein Magen zickt noch ein bisschen rum. Und mein Hals brennt und tut weh. Ich fühle mich seeehr schlapp… :(

Die Nacht ist unruhig, Ich wälz mich hin und her. Ich träume totalen Mist.
Dann. Nacht. Es ist so dunkel. Panik. Niemand da. Wo ist der Teddy? WOOO? (total kindisch, ich weiß)  Mein Herz rast. Ich bin völlig verschwitzt. Erst mal den Teppich von der Bettdecke runterlegen. Der Teddy. Wo ist er? Ah, unter dem Teppich! Ein Glück! ich drück das Kuscheltier eng an mich. Und ich werd etwas ruhiger. Ich hab Angst. Ich weiß nicht warum. Tränen laufen über meine Wangen. Ich erinnere mich an die Minuten, bevor ich eingeschlafen bin. Ich hab wieder gekotzt. Ich hab mich wieder übergeben! Ich wollte doch damit aufhören…  Und so falle ich erneut in einen sehr unruhigen Schlaf, und halte beim Erwachen meinen Bären immer noch fest im Arm…

Blutiger Traum

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Boah, war meine vergangene Nacht vielleicht mies! :(
Mir ging’s halt echt wieder so, wie jeden Abend zur Zeit. Und so hab ich mich von 22.30 Uhr bis 2.30 Uhr nur verletzt… Ständig alten Wunden wieder auf, und n paar neue Schnitte. Vier Stunden lang, ist doch krank…
Und geschlafen hab ich daraufhin dann natürlich auch nicht so gut. Ich hatte voll den schrecklichen Traum! ich saß in einer Musikarbeit bei Herrn F. (den ich dieses Jahr eigentlich gar nicht hab, aber egal). Jedenfalls war das Blatt Papier, das vor mir auf dem Tisch lag, plötzlich bis zur Hälfte total von Blut durchtränkt. Ich war in Panik und wollte das irgendwie loswerden, ging aber nicht. Und Herr F. kam dann auf mich zu und meinte nach Drohungen, was beim Abschreiben passieren würde, zu allen: „Blutig sollte die Arbeit auch nicht abgegeben werden!“ Und schaute mich an, und sagte nur: „Du hast Blut an den Lippen!“ Und ich sah nur auf meine Arme und Hände herab. Da waren überall blutige Schnitte.
Und dann bin ich an irgendwelchen Streitereien meiner Eltern aufgewacht…

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