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Ostern. Seit einigen Jahren bedeutet das für mich nur noch Einsamkeit und den ganzen Tag essen müssen. Wie Weihnachten. Der religiöse Aspekt, der mir einst mal wichtig war, drängt sich immer weiter in den Hintergrund.

Heute habe ich wieder nichts auf die Reihe bekommen. Ich habe den ganzen Tag gefressen. Seit ich vorgestern gesehen habe, dass meine Mutter gerade ein Buch über eine Magersüchtige liest, fühle ich mich gezwungen immer noch mehr in mich hineinzustopfen. Um so zu verhindern, dass ich ihr weitere typische Merkmale liefere, die sich mit ihrem blöden Buch überschneiden.
Jetzt habe ich Bauchschmerzen ohne Ende und mir ist total schlecht davon. Wie heute Morgen, als ich aufgewacht bin. Ich fühle mich so fett und ekelhaft…
Gerne hätte ich mir mein Handgelenk aufgeschnitten. Um den Druck abzulassen. Der Drang ist manchmal einfach zu groß…
Ansonsten war ich den ganzen Tag heute plötzlich wieder total depressiv. Wie immer an diesen Feiertagen. Es waren keine Suizidgedanken. Aber irgendetwas kurz davor… Ich habe das Gefühl, nichts mehr auf die Reihe zu bekommen. Dass mein Leben mir aus den Händen gleitet. Ich würde gerne mit jemandem reden, aber es gibt niemanden, mit dem das geht. Und ich würde mich ja sowieso nicht trauen…

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