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Niemand versteht mich. Niemand, der es wenigstens versucht. Zumindest nicht in meiner realen Umgebung.
Bin nur noch am Heulen. Komme gerade mit gar nichts mehr zurecht. Alles ist mir zu viel…

Wie schon befürchtet (siehe gestriger Eintrag), komme ich mit diesen vielen Veränderungen die nun folgen werden, überhaupt nicht zurecht. Es bringt mich aus meinem Rhythmus, den ich so sehr brauche um nicht wieder in dieses tiefe schwarze Loch zu fallen…
Ich werde einige Wochen frei haben, in eine eigene Wohnung ziehen, meinen Freund öfter sehen und statt wie bisher die meiste Zeit in die Berufsschule zu gehen, im Kindergarten arbeiten.
Es macht mich gerade so traurig, dass diese Schulzeit vorbei ist. Auch wenn es echt anstrengend war.
Ich habe das Gefühl, jetzt ganz allein auf mich gestellt zu sein. Und da wird niemand mehr sein, dem meine Probleme auffallen könnte und der mir helfen würde. Chance verpasst, würde ich sagen…

Zuhause gibt es wieder mal nur Stress. Meine Schwester ist wieder da und benimmt sich mal wieder wie die Königin höchstpersönlich. Sie hat mehr Selbstbewusstsein als ich. Meiner Meinung nach, sind ihr die anderen Menschen sowas von egal. Ich kann sie 118490 mal erfolglos darum bitten, nicht mehr mitten in der Nacht zu duschen und sich schon etwas früher bettfertig zu machen, weil es mich stört und ich so nun mal nicht schlafen kann. Ja, von mir aus bin ich zu „empfindlich“ – was mir meine Mutter heute schon wieder den ganzen Tag an den Kopf wirft und meine Schwester dabei immer schön in Schutz nimmt. Ich selbst würde es eher hochsensibel nennen. Aber dass das hier bei mir zu Hause niemand versteht und auch nicht verstehen möchte, das bin ich ja gewohnt…

Ich möchte mir weh tun. Ich fühle mich nicht gut genug für diese Welt. Ich komme momentan einfach mit gar nichts klar. Ich weiß nicht, wie das alles weitergehen soll…