Schlagwörter

, , , , , , , , , ,

Ein dreijähriges Mädchen versucht sich ihre Socke anzuziehen. Sie schafft es auch fast, nur ist die Socke um 180° verdreht. Sie zieht sie wieder aus.
Am anderen Fuß versucht sie ihren Schuh anzuziehen, was ihr nicht gelingt.
Ich zeige ihr wie sie ihre Socke drehen und wie man die Schnürsenkel lockern kann.
Anschließend schaut sie mich mit ihren großen blauen Augen an und meint nur: „Drei Jahre alt und schon so viele Probleme!“
😀 😀 😀 😀 😀 😀
Das war mein persönlicher Satz des Tages gestern. Immer wieder erstaunlich, was Kinder so alles aufschnappen 😀

Die letzten vier Tage gingen sehr schnell vorbei. Und ich habe gemerkt, wie gut mir die Struktur wieder tut. Endlich wieder arbeiten. Auch wenn es für mich körperlich manchmal sehr anstrengend ist.
Aber die Angst vor die Tür zu gehen, wurde wieder besser. Nur einkaufen war ich bisher noch nicht. Davor drücke ich mich nach wie vor.
Es könnte dich ja jemand dabei sehen… Sehen was du kaufst und isst…

Heute waren die wenigen Kinder die da waren, total anstrengend. Wir haben spontan nach der Arbeit noch Team gemacht. Dann noch der persönliche Kram. Gegessen habe ich bisher noch nichts. Will auch nicht einkaufen. Möchte nicht aufstehen. Mir tut alles weh. Schei* Regelschmerzen. Das zieht mal wieder total bis in die Beine und Füße. Alle Muskeln tun weh. Und wieder bin ich mir nicht sicher, ob das nicht auch durch irgendeinen Nährstoffmangel mitbedingt ist. Weil es wieder die Muskeln sind. Vielleicht macht sich auch einfach nur der Stress der letzten Wochen bemerkbar. Oder ich muss „einfach“ nur mehr trinken…
Wenig geschlafen, wie die ganzen letzten Tage. Ich bin müde, was durch die Schmerztabletten noch weiter verstärkt wird. Muss immer viel nehmen. Bin zu empfindlich. Die Schmerzen sind zu stark. Wie immer auf leeren Magen und die Worte meiner Mutter im Hinterkopf: „Gedankenschmiedin, lass endlich deine Leberwerte kontrollieren!“

Die neue Kollegin versucht sich sowohl bei meiner Kollegin, als auch bei mir, vor der Küchenarbeit zu drücken. Dabei gibt es nun mal viel zu tun und jeder kommt mal dran. Sie hat in vielen Dingen ihren eigenen Kopf. Und unsere Arbeit unterscheidet sich schon sehr von anderen Kindergärten. Meine Kollegin wird jetzt nochmals versuchen, ihr ihre Aufgaben und unsere Arbeit nahe zu bringen…. Bin gespannt…
Dass sie zu ihrer ersten Frühschicht mit mir gleich mal zu spät kam, habe ich für mich behalten. Hätte sonst ein schlechtes Gewissen gehabt. Aber sollte sich das wiederholen, werde ich das meinen Kolleginnen schon rückmelden…

Termin beim Betriebsarzt habe ich übrigens übernächste Woche, außerhalb meiner Arbeitszeit. Ich versuche es zu verdrängen… Und mich auf danach zu freuen. Darauf, dass ich mich wieder verletzen kann, wenn ich innerlich am Platzen bin…

Werbeanzeigen