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Seit bald vier Wochen war ich nun nicht mehr arbeiten. Noch ist kein Ende in Sicht.
Das bedeutet aber gleichzeitig auch für mich, dass die Angst größer werden wird. Wie immer, wenn ich eine Weile nicht mehr allein draußen war (einkaufen, Bus fahren, etc.). Hoffentlich geht das gut…

Ohne die Arbeit bin ich nicht abgelenkt. Das führt dazu, dass ich viel zu viel nachdenke und vor mich hinträume.
Wenn ihr wüsstet, wie oft und wie lange jeden Tag der Lehrer* in meinem Kopf herumspukt. Immer noch. Seit 16 Monaten… Das ist so verdammt peinlich man. Ich werde ihn einfach nicht los, obwohl ich seit letztem Sommer nichts mehr von ihm gehört habe! Vielleicht weil es momentan niemanden gibt, der ihn ablösen könnte!?
Total krank ist das jedenfalls…
Und wie auch schon bei anderen von mir idealisierten Männern – es sind immer Männer, wünsche ich mir nichts mehr, als in den Arm genommen zu werden. Und weil das nun mal nicht möglich ist, muss ich es mir eben vorstellen. Immer und immer wieder. Wobei er die Rolle meines großen Bruders bekommt…
Das ist so peinlich Gedankenschmiedin! Bestimmt irgendein Vaterkomlex oder so. Garantiert… Und total krank…!!!
Neulich habe ich von ihm geträumt. Ich saß ganz nah neben ihm. Und habe mich sicher gefühlt…

Irgendwie muss ich mich beschäftigen.
Zeichnen/ Malen geht nicht. Momentan bekomme ich da einfach nichts zustande. Wird alles nichts. Da kommt nur noch mehr Frustration auf. Außerdem kann ich nicht sitzen, wegen den Schmerzen.
TV hängt mir irgendwann auch zum Hals raus. Fühle mich da schnell reizüberflutet und bin nur genervt von diesen oberflächlichen Inhalten.
Gerne würde ich mehr schreiben. Auch mal irgendwelche Geschichten oder so. Aber meine Kreativität habe ich vor vielen Jahren verloren. Damit muss ich mich abfinden.
Und so habe ich mich gestern und heute dazu durchgerungen zu lesen.
Es fällt mir nach wie vor sehr schwer. Auf jeder Seite schweife ich mehrmals ab und finde mich dann meistens in meiner eigenen Gedankenwelt wieder. Doch ich muss üben, mich wieder besser zu konzentrieren. Und ich möchte wieder mehr lesen.
Aber mit dem Lesen ist das so eine Sache. Mich interessieren einfach nur Bücher mit Menschen, die es nicht so einfach haben im Leben. Die entweder unter psychischen Erkrankungen leiden oder unter anderen schwierigen Bedingungen leben.
Und das Problem ist, dass mir die meisten Inhalte dann viel zu nahe gehen. Sie wecken in mir Gefühle und führen zu Gedanken, die mir nicht gut tun.
Nicht selten fühle ich mich danach noch wertloser als vorher, weil die Protagonistin diese Gefühle hatte. Bin noch trauriger oder wieder leicht depressiv gestimmt. Es überträgt sich direkt auf mich…
Du bist einfach zu sensibel empfindlich!
Aber ich kann auch nichts lustiges lesen. Da ist das Interesse zu gering und somit auch die Konzentration zu wenig…

Morgen habe ich wieder einen Arzttermin. Hoffentlich geht alles gut…!

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