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Der Klinikaufenthalt steht nun also bevor. Es ist eine Klinik für innere Medizin. Trotzdem habe ich dermaßen Angst, wegen den Narben. Ich möchte mich nicht erklären. Kann es auch nicht. Möchte meine psychischen Probleme dort nicht preis geben. Ich muss das separat tun. Wenn es mir körperlich wieder besser geht. Der Wille muss von mir aus kommen – wenn man mich „zwingt“, funktioniert das nicht…
Die Angst vor den kommenden Tagen wächst. Ich weiß nicht, was auf mich zukommen wird. Habe Angst, für die Ärzte „durchschaubar“ zu sein. Angst, vor deren Reaktionen.
Es gibt einen Speisesaal, in dem die meisten Patienten gemeinsam mit dem Fachpersonal die Mahlzeiten einnehmen. Allein wenn ich daran denke, fange ich beinahe schon nervös zu zittern an.

Meine Mutter wird mich morgen dort hinfahren. Sie fährt sonst nie längere, ihr unbekannte Strecken (vermutlich auch bei ihr die Angst vor Neuem…). Vielleicht hätte ich sie nicht darum bitten sollen, im Nachhinein habe ich fast ein schlechtes Gewissen. Aber ich wollte nicht, dass mein Vater mich voller Hektik da hinfährt – da würde meine Angst nur wieder in’s Unermessliche steigen…
Hoffentlich geht meine Mutter sehr bald wieder, wenn sie mich dort abgesetzt hat. Ich möchte keine Gespräche mit Ärzten führen oder untersucht werden, solange sie noch da ist. Das ist mir alles zu nah…

Mir ist jetzt schon übel…
Also bis dann…