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Bin gerade mal wieder ziemlich am Ende. Es macht mich so fertig, dass  so manches Organ nicht mehr so funktioniert, wie es sollte. Alles macht mich fertig. Diese Erkrankung, diese Schmerzen und die anderen einschränkenden Beschwerden. Dass ich nicht mehr arbeiten und nicht mehr allein wohnen kann und auf andere Menschen (meine Eltern!) angewiesen bin. Dass ich nicht weiß, welche Konsequenzen das alles für meine Zukunft haben wird, was wiederum Zukunftsängste auslöst. Das allein wäre doch schon genug. Aber nein, bei mir reicht das wohl nicht. Es müssen ja unbedingt u.a. auch noch seit Jahren Essstörungen, SVV-Drang, Angst & Panik, eine problematische Beziehung mit einem Freund der selbst im Chaos steckt, sowie Suizidgedanken dazu kommen. Wäre sonst ja langweilig. Eine Gedankenschmiedin hat es wohl nicht anders verdient. Sie muss immer kämpfen. Jeden Tag. Jahre lang, vermutlich ihr ganzes Leben lang. Und immer allein. Wie soll man das bitte aushalten? Vor allem allein. Das ist doch viel zu viel auf einmal. Ich kann nicht mehr…

Ich weiß, er* hat damals vor einem Jahr gesagt, dass ich mich wieder bei ihm melden könne, wenn ich wieder „allein“ (ohne Beratungsstelle, etc.) wäre. Ich würde es so gerne. Aber es geht absolut nicht. Ich hätte so ein schlechtes Gewissen. Alles wäre viel zu peinlich. Und ich weiß nicht, was dann kommen würde. Ich habe schließlich den Schutz der Anonymität jetzt nicht mehr. Ich würde mir nur alles von dem Gespräch, von vor einem Jahr, kaputt machen. Und das will ich nicht. Ich kann nicht verlangen, dass er längerfristig mit mir schreibt. Und etwas anderes könnte er aber momentan wohl  nicht für mich tun. Also sind es verschwendete Gedanken, die ich hier habe und ich sollte sie endlich aus meinem Kopf verbannen… Aber ich kann nicht…

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