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Mir ist übel. Die Angst breitet sich in meinem ganzen Körper aus. Nur noch ein paar Stunden. Dann muss ich in die Klinik.
Ich kann den ganzen Tag schon nur an eine Sache denken: meine Narben. Morgen werden sie wieder zig Leute sehen. Keine Ahnung, wie ich das ertragen soll… Wenigsten werde ich in Narkose sein und zumindest von der bescheuerten Untersuchung nichts mitbekommen. Aber wie soll ich das denn aushalten, wenn mir danach der Oberarzt vor die Augen treten wird!? Grrr, ich hasse es…
Ich weiß nicht, welches Untersuchungsergebnis ich mir wünsche. Wenn es keinen Befund gibt, wird es evtl. wieder auf eine neue OP hinauslaufen, weil dann bestimmte Nerven etwas haben könnten. Wenn meine Erkrankung auch in den beiden Organen zu erkennen ist, muss man abwägen zwischen OP mit eventuellen Risiken oder weiter Schmerzen haben. Und falls all das nicht zutrifft werden sie es bestimmt wieder auf meine Psyche schieben. Nur wegen den Narben. So wie der letzte Oberarzt im Juni in der anderen Klinik…

Vor zwei Wochen habe ich Tabletten bekommen gegen die Beschwerden, die ich mit einem Organ habe. Und langsam wirken sie tatsächlich ein bisschen. Die letzten zwei Tage konnte ich viel besser stehen. Also mal ausgenommen davon, dass ich nur wenig Kraft habe und meine Beine ständig anfangen zu zittern… Aber dass sie überhaupt wirken, deutet darauf hin, dass es sich nicht um meine Erkrankung in diesem Organ handelt…

Wegen der Narkose müssen mich morgen natürlich mal wieder meine Eltern abholen. 😦 Ich schiebe jetzt schon wieder Panik, weil ich mir immer die schlimmsten Vorstellungen ausmale, dass mich noch irgendjemand vor meinen Eltern untersuchen möchte und sie meine Narben sehen könnten… Deshalb werde ich es mal wieder so lange wie möglich hinauszögern, ihnen morgen zu schreiben, dass sie mich abholen kommen können… Das stresst mich jetzt schon wieder total…

Hoffentlich spielt mein Magen morgen mit. Die letzten Male war das leider nicht der Fall…

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