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Tatsächlich ist mein Kopf leider wieder pausenlos am Rattern, seitdem einer meiner Hausärzte mich in die Psychosomatik schicken möchte.
Seitdem versuche ich die Angst wieder mit zu wenig Essen zu kompensieren. Ich fange wieder an, mich mit diesen ganzen Themen zu befassen, die mir nicht gut tun. Frage mich erneut, ob ich auch eine Borderline-Diagnose bekommen würde, vor der ich irgendwie Angst habe. Angst, weil viele Ärzte bestimmt viele Vorurteile haben. Und auf der anderen Seite hätte ich vielleicht endlich eine Erklärung und einen Grund mehr, das Gefühl zu haben, dass es okay ist, mich in Behandlung zu begeben… Aber meiner Meinung nach treffen zu wenige Kriterien auf mich zu (auf meinen Freund dagegen viel mehr… ).
Ich kann mich nicht mehr konzentrieren, nicht mehr lesen und es kommt viel Angst-Übelkeit in mir hoch. Aber die ganzen körperlichen Schmerzen & Beschwerden müssen irgendwie abgeklärt werden.
Durch meine Ängste haben sich die Schmerzen sicherlich erst recht chronifiziert. Und eigentlich sollte ich mich nach all den Jahren endlich auch um den ganzen Rest anfangen zu kümmern. Es wird lange genug dauern…
Ich habe alles mehrmals gedanklich durchgespielt (Gedankenschmiedin eben :P). Es wird nicht einfach. Aber vielleicht sollte ich es als Chance sehen, dass ich angefangen habe, zwei meiner Hausärzte (besonders einen davon) zu idealisieren, wozu es bestimmt nur gekommen ist, da sie neulich sozusagen als meine „Retter“ tätig waren. War trotzdem peinlich genug. Und wird auch noch alles viel peinlicher werden, falls ich tatsächlich einen Vorstellungstermin in der Klinik ausmachen und diesmal alles erzählen sollte. Denn dann gelangen diese ganze tollen Berichte zu meinem Hausarzt (und hoffentlich nicht noch weiter, sonst muss ich mir da neue Ärzte suchen…).
Ich weiß nur nicht, ob es so eine gute Idee ist, weil dieser eine Hausarzt der Nachbar von meinem Freund und seinen Eltern ist. Die kennen sich. Hoffentlich wird mir das nicht zum Verhängnis… Selbst meine Osteopathin kennt ihn persönlich, wie ich neulich zufällig erfahren habe. Auf der anderen Seite hat der so viele Patienten, dass der sich eh nicht alles merken kann…
Also eigentlich habe ich mir vorgenommen, nächste Woche einen Termin in dieser Klinik auszumachen. Dauert danach bestimm eh noch Wochen bis es soweit ist. Eine lange Zeit der Angst. Aber da die in der Hausarztpraxis seit meinem Zusammenbruch neulich, leider eh von meinem letzten Vorstellungstermin in der Klinik wissen (der jüngere Arzt hat sich den Bericht angeschaut und sich bestimmt danach für nächstes Mal notiert, dass die als Verdachtsdiagnose atypische Essstörung aufgeführt haben und mein Selbstverletzendes Verhalten dokumentiert haben), ist mir das alles ein bisschen mehr egal geworden…