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Blutabnahme hat gestern wieder ewig gedauert. Und natürlich musste man erst mal die angehende Medizinerin ranlassen. Die natürlich beide Arme ewig lange anschauen musste. Als sie beim linken war, kam natürlich noch mein Arzt dazu. Ich denke mal, er hat die Wunden gesehen. Aber ich weiß es nicht, er war erst mal hinter mir. Naja, die werden sich danach eh ausgetauscht haben.

Letztendlich hat die Dame es bei meinen Venen nicht hinbekommen mit dem Blutabnehmen. Also wollte mein Arzt übernehmen und die andere hat die nächste Patientin reingeholt, um bei der Blut abzunehmen. Hab fast die Krise bekommen. Weil ich erst recht nicht möchte, dass Mitpatienten meine Narben sehen. Keine Ahnung, ob sie was gesehen hat. Sie musste dann recht bald mit dem Rücken zu mir sitzen. Naja, bin eh morgen weg und seh die Leute vermutlich nicht wieder…

EKG gestern hab ich gut überstanden. Sie hat die Innenseite von meinem linken Arm nicht benötigt.

In wenigen Minuten folgt dann mein Entlassungsgespräch bei meinem Arzt / Therapeuten. Davor hab ich wirklich richtig Angst. Denn dann werde ich meine Diagnosen bekommen. Und ich weiß nicht, ob es neben der sozialen Phobie sonst noch etwas geben wird. Borderline z.B. wäre meine größte Angst. Einfach nur deshalb, weil ich dann als schwer therapiebar gelten würde und weil die Erkrankung keinen all zu guten Ruf hat… Aber höchst wahrscheinlich hab ich das auch gar nicht. Hab hier eine andere Patientin kennengelernt die es hatte, und die musste am Ende nen extra Fragebogen beantworten. Den hab ich nicht bekommen…

Da der Musiktherapeut neulich noch beim Verabschieden irgendwas in die Richtung meinte, dass er mir wünscht, dass ich zukünftig noch mehr lerne, meine Gefühle auszudrücken oder so ein Quark, gehe ich mal davon aus, dass er das von meinem Arzt/ Therapeuten aufgeschnappt hat…

Ich weiß, dass andere von ihrem Therapeuten für 4-6 Wochen nach der Entlassung noch einen persönlichen oder einen Telefon- Termin bekommen haben. Grrr. Bitte nicht noch ein Telefontermin. Mir reicht schon der für heute Nachmittag. Am Telefon kann man so schlecht nichts sagen. Und ich überspiele dann bestimmt erst recht alles…

Nach dem Mittagessen geht es dann zu meinen Eltern. Und ja, ich freue mich tatsächlich kaum über die Entlassung. Mit Veränderungen komme ich einfach nicht zurecht. Die machen mich nur noch nervöser und angespannter, als ich eh schon bin…